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Play with Fire

Elmar Brok (geboren am 14. Mai 1946 in Verl) ist ein deutscher Nachkiegs-Politiker (CDU), der knapp den Kriegsgräueln des II. Weltkrieges entronnen ist. Seit 1980 ist Brok Mitglied des Europäischen Parlaments und war dort von 1999 bis 2007 Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, dem er auch weiterhin angehört. Brok wurde wiederholt vorgeworfen, die Interessen seines Arbeitgebers Bertelsmann anstatt der seiner Wähler zu vertreten. Da stellt sich die neuerdings die Frage, warum Gütersloh sich einen neuen kalten Krieg mit der Gefahr eines III. Weltkriegs wünscht?

Denn der EU-Parlamentarier Elmar Brok sagte der ARD, man müsse nach Möglichkeiten suchen, wie man die Russen „herausbringt“ und schlug dafür in Abchasien und Südossetien „Friedenstruppen unter europäischer Beteiligung“ vor. Diese müssten, ähnlich wie auf dem Balkan, „natürlich auch militärisch ausgerüstet sein“ um „tätig werden zu können.“. Auf Gegenwehr der Sozialdemokraten kann bei Fragen der Militarisierung nicht gesetzt werden.  Der SPD-Abgeordnete Hans-Peter Bartels kommentierte die Vorschläge mit den Worten: „Deutschland ist das größte Land in der Union. Also: Wir werden dabei sein.“ Der ARD-Tageschau zufolge sollen entsprechende Pläne derzeit in Brüssel „erarbeitet“ werden.

Elmar Brok will also europäische Kampftruppen in den Kaukasus schicken, die gerade in Afghanistan  ihr ganz eigenes „Vietnam-Erlebnis“ haben. Was führen also die neoliberalen Vordenker in Gütersloh im Schilde? Währenddessen schaltet die Bundeswehr fleißig Werbekampagnen auf ihrer Suche nach Piloten.

Wird unsere Freiheit jetzt nicht nur am Hindukusch, sondern auch im Kaukasus verteidigt? Da fast alle Leopard Panzer entweder verschenkt oder verschrottet wurden, Nato-Truppen in russischen Antonov-Transportern zum Einsatz gebracht werden und das Gas für Schalker und Deutsche von der Gazprom geliefert wird, bin ich mit der Analyse dieser neuen im Neusprech „Friedenspolitik“ genannten Offensive aus Gütersloh noch ein wenig verwirrt.

Aber erst mal noch mehr wenig bedeutsame aber tödliche Gefechte im staubigen Nirgendwo von Afghanistan.

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