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Bielefeld wollte familienfreundliche Stadt werden

Irgendetwas stimmt nicht mit dem Haushalt der Stadt Bielefeld.

Wir kennen das Gespenst alle: Es ist angeblich zu wenig Geld da! Der neue OB Pit Clausen (SPD) mit der auffallend immer schön lächelnden Medienpräsenz sprach es vor dem Rat der Stadt aus. Eine nachhaltige Sanierung des Haushaltes ohne tiefe Einschnitte sei nicht möglich. Eine Liste der üblichen Begehrlichkeiten folgte auf dem Fuß:

  • Höhere Gebühren
  • Überprüfung von Zuschüssen für Kunsthalle und Theater
  • Schließung öffentlicher Einrichtungen
  • Aufgabe von Bezirksämtern
  • Erhöhung von Elternbeiträgen in Kindergärten
  • Erhöhung der Gewerbesteuer

Der letzte Punkt scheint dabei recht unwahrscheinlich, schliesslich ist auch Bielefeld  kein gallisches Dorf, dass dem Gütersloh-Berliner Zeitgeist trotzt.

Das alles soll auf den Prüfstand, wie die  Spitzenvertreter der Stadt Bielefeld verkünden. Ist es nun vorbei mit dem Streben, eine familienfreundliche Stadt zu werden und fällt die Jahresreseinkommen-Grenze von 17.500 Euro für die Zahlung von Elternbeiträgen in den Kitas?

Das wäre ein wahrlich stolzer Preis für die verteilten roten Rosen, mit denen OB-Kandidat Pit Clausen im Bielefelder Westen um seine Wahl zum OB buhlte.

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