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Bildung 2.0 – Das Ende der Kreidezeit

Man kann alles viel viel schneller lernen, behauptet ein Mann, den sie Wild Duck nennen.

Beim Lesen im Web stolpert man über so Sätze, die einem neben der allgemeinen Massenware im Bewusstsein bleiben.

  • „Wir müssen das Ende der Dienstleistungs-Gesellschaft akzeptieren und neu aufbrechen, und zwar mit Hochbildung für alle.“
  • „Die Infrastruktur des Internets zieht uns in einen Strudel von Veränderungen. Wer am Computer arbeitet, kann das auch vom Urlaubsstrand oder von China aus tun.“
  • „Den Plan erzwingt man leicht, seine Umsetzung nicht“
  • „Mittelmäßig geht gar nicht“
Gunter Duck

Gunter Duck

Den Vordenker und Verfasser dieser Sätze werden viele Bielefeld noch aus ihrem Alltag in der Uni Bielefeld kennen. Dort studierte Gunter Dueck von 1971-1975 Mathematik und Betriebswirtschaft und promovierte 1977 an der Universität Bielefeld in Mathematik. Insgesamt forschte er zehn Jahre mit seinem wissenschaftlichen Vater Rudolf Ahlswede zusammen.

Nach der Habilitation 1981 war er fünf Jahre Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld; 1987 wechselte er an das Wissenschaftliche Zentrum der IBM in Heidelberg. Dort nennen sie ihn „Wild Duck“. Warum und wieso zeigt dieses Video, in dem Gunter Dueck leidenschaftlich dazu aufruft, ein „Professional Immigrant“ zu werden. Und so ganz nebenbei vernichtet er hier Thilo Sarrazins Thesen ohne Mühe in einem Nebensatz.

Gefunden habe ich das folgende Video in einem Artikel der Spreeblicker mit dem aussagekräftigen Titel: Gunter Dueck zum Bildungssystem: Freeware für alle! Sein jetziger Bildungsaufruf „Dreimal mehr in jeden Kopf!“ mag nicht jedem gefallen, aber es ist amüsant, einem Querdenker wie ihm zu hören zu können. Wer hätte damals im Studium gedacht, dass all die „Spinner“ an der Fakultät einmal so ins Rampenlicht der Öffentlichkeit treten würden.


TEDx RheinNeckar – Gunter Dueck – Bildung und Mensch im digitalen Zeitalter

Schade nur, dass sie auf der Konferenz kein besseres Micro hatten. Aber man kann seinen Aufruf auch nachlesen: AUFBRECHEN!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen

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