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Das Kinderbildungsgesetz und seine schwierige Umsetzung

Wie die NW heute berichtet, ist die Stadt Bielefeld auf dem Weg zur familienfreundlichen Stadt ein Stück weit voran gekommen. Konnte sie die Elternbeiträge auch für das erste Kibiz-Jahr 2008/09 weitestgehend stabil gestalten, ist auch ein weiterer Coup geglückt: Den vollen Bedarf an Kita-Plätzen für Kinder im Alter von unter drei Jahren beim Land zu beantragen und ihn vorher bereits den Eltern – quasi auf eigenes Risiko – anzukündigen, ist belohnt worden. Heute früh soll die Landesregierung in Düsseldorf eine Zusage per Fax geschickt haben. Die Finanzierung geht also von der Kommune an die Landesregierung über.

Der Beauftrage für das Kinderbildungsgesetz Kibiz in Bielefeld, Karl-Heinz Voßhans, zeigte sich heute Morgen erleichert: „Unser Mut ist belohnt worden, das ist eine sehr gute Nachricht für Bielefeld.“ Von den beantragten gut 1.250 Plätzen erkennt das Land 1.100 an – und finanziert damit die zusätzlich beantragten 500 Plätze.

Die Situation für die Über-Drei-Jährigen wird dann wohl Mitte März festgeklopft werden. Für die Träger, Erzieher und Eltern beginnt die heiße Phase, sobald die Auswirkungen des Kinderbildungsgesetzes auf den Tagesablauf in den Kitas und den damit verbundenen personellen Problemen sichtbar werden. Sei es beim Kita-Personal oder im Arbeitsalltag der Eltern. Die Verunsicherung ist jetzt schon groß.

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